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Sólstafir waren zum zweiten Mal in der Schweiz zu Besuch. Diesmal im recht vollen Salzhaus in Winterthur. Die Fans, eine Mischung aus Island-Begeisterten und Metal- Fans, erlebten einen ausgefüllten Abend mit drei Bands.

Louise Lémon
Die Schwedin Louise Lémon hat gerade ihre erste LP „Purge“ veröffentlicht. Mit sphärischen Klängen aus dem Norden passte sie sehr gut als Auftakt in diesen Abend. Noch recht ruhig eröffnet sie die kleine Konzertreihe im Salzhaus. 

Kontinuum
Bereits mit dem dritten Album sind Kontinuum auf Tour. Die Band welche ebenfalls aus Reykjavik Island kommt ist dort sehr erfolgreich. Mit ihrer ersten LP „Earth Blood Magic“ bekamen sie die Auszeichnung "Album des Jahres".
Die Band, die dem Genre Rock/Metal zugeordnet werden kann, wusste das Publikum zu begeistern. Die Lieder haben nicht nur harte Klänge, sondern immer wieder mal etwas ruhigere Töne.

Sólstafir
Was viele nicht wissen ist, dass Sólstafir schon seit 1994 unterwegs sind und schon recht früh eine EP veröffentlichten. Der Erfolg lies etwas auf sich warten; die erste LP kam erst 2002. Heute haben Sólstafir insgesamt 6 Alben veröffentlicht, zuletzt „Berdreyminn“ im Jahr 2017. In den letzten Jahren ist nicht nur die Band  Sólstafir  sondern auch deren Heimatinsel Island bekannter geworden. Daher befanden sich im Publikum einerseits Fans der Band, die vom ersten Ton an regelrecht mit der Musik mitgerissen wurden und auf der anderen Seite Begeisterte der nordischen Insel welche die Band noch nicht wirklich kannten. Insgesamt eine schöne Mischung - man sah auch einige traditionelle Island-Pullover als Tribut an die Musiker.

Die Show der Band war sehr reduziert und in etwas kälterem Blau gehalten, passend zu den eher düsteren Klängen der Band - ab und zu gab es violette oder rote Farbtöne. Die Musik von Sólstafir ist sehr eingängig, man kann die Schwere, Düsternis, aber auch die isländische Lebenseinstellung, die Natur zu nehmen wie sie ist, gut spüren. Die Isländer an sich sind ein freundliches Volk, daher war es nicht verwunderlich, dass sich die Musiker sehr publikumsnah gaben, die erste Reihe wurde sehr verwöhnt.

Nach einem rockigen Intro kam gleich ein älteres Lied „78 Days in the Desert“ von dem Album „Klöd“. Das instrumentale Lied stimmte schon einmal auf das Konzert ein. Die Stimme von Aðalbjörn Tryggvason war erst beim Song „Klöd“ das erste Mal zu hören - alle Anwesenden waren vollauf begeistert. Von dem aktuellen Album „Berdreyminn“ spielte die Band Silfur-Refur, Ísafold, Hula und Bláfjall. Dazwischen mischten sich immer wieder Lieder aus älteren Alben - es wurde auch teilweise die Liedtexte erklärt, Isländisch verstanden eher weniger Konzertbesucher, wie der Sänger richtig vermutete.

Ein musikalisch sehr stimmiger Abend ging zu Ende, als die Bandmitglieder von Sólstafir nach dem Auftritt direkt in die Salzhaus- Bar kamen und Autogramme gaben oder sich einfach mit den Fans unterhielten.

Text & Pics: Oliver Weibel

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Sólstafir, Salzhaus (4.12.2018)
Sólstafir, Salzhaus (4.12.2018)
Sólstafir, Salzhaus (4.12.2018)
Sólstafir, Salzhaus (4.12.2018)
Sólstafir, Salzhaus (4.12.2018)
Sólstafir, Salzhaus (4.12.2018)
Sólstafir, Salzhaus (4.12.2018)
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