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Eine sehr gute Setliste und Performance – legendäre Band Queensrÿche überzeugte!

Zwei Jahre ist es her als die Progressive Metaller Queensrÿche letztmals in Konzertfabrik Z7 spielten. Als Headliner vergingen gar 3 Jahre. Am Mittwoch, 07. August 2019, kehrte die Metal-Band aus der amerikanischen Stadt Seattle zurück. Das Konzert war besser besucht als 2016. Geschätzt mehr als 700 Fans waren vor Ort. Vor der Haupt-Band spielten Firewind und Mirrorplain.

Mirrorplain ist eine Sechs-Köpfige Metal-Band aus Deutschland (Sauerland). Zwei Jahre nach dem Debut Path of Salvation erschien rechtzeitig zur Tour das aktuelle Album (Mitte Juli 2019) Lost in Paradise. Ihr Mix aus Metal und Alternative Rock kam beim Publikum gut an.

Als nächstes folgte die griechische Band Firewind. Wer den Bandnamen liest denkt unweigerlich an Ausnahmegitarrist Gus G.. In der Vergangenheit fiel er auf, dass er sich oft in den Vordergrund spielte. Diesmal glänzte er durch seine Arbeit und natürlich auch durch starke Posen. Er stellte sich mehr in den Dienst der Band und liess das Ego weitgehend beiseite. Mit Ode To Leonidas vom Album Immortals (2017) starteten Sie mit einem Lied ins Set, dass die Vorzüge (melod. Up Tempo-Song, Flitzefinger an der Gitarre, Keyboard-Teppich und erstklassiger, kraftvoller Gesang) der 5 Griechen präsentiert. Die Stimmung war gut und erreichte mit dem Schlusspunkt Falling To Pieces zugleich den Höhepunkt. Jedes Mal erstaunt mich Keyboarder und Gitarrist Babis Katsionis mit welcher Gelassenheit er zwischen den Tasten und der 6-String wechselt – Hut ab!

Beim letzten Besuch von Queensrÿche in Pratteln, störte ich mich am eher kurzen Set von knapp 70 Minuten. Vorne weg, dieses Mal konnte der Fünfer von der amerikanischen Ostküste diesen Kritikpunkt wegradieren. Mit mehr als 90 Minuten Spielzeit, einer sehr guten Liedauswahl aus mehr als drei Jahrzehnten, einer gewohnt präzisen Umsetzung derer und guter Interaktion mit den begeisterten Fans kann man schlicht von einem ausgezeichneten Konzert sprechen. Ein Wermutstropfen ist einzig die Abwesenheit von Schlagzeuger und Gründungsmitglied Scott Rockenfield. Seit der Bekanntgabe Ende März 2017, dass Kamelot-Drummer Casey Grillo den Posten live übernimmt und Rockenfield sich mehr um seine Familie kümmern wird, las man nichts Konkretes (Anmerkung: Firewind-Drummer Jo Nunez bespielt auch die Felle bei Kamelot, *grins*) . Dies würde mich brennend interessieren. Grillo macht einen hervorragenden Job ohne Zweifel, passt meiner Meinung auch gut zur Band, und sorgte bei dieser Show gar für Lacher als er mit aufgesetzter Schutzmaske spielte.

Wie bisher in dieser Formation waren auch an diesem Abend Sänger Todd La Torre und Gitarrist Michael Wilton die Aktivposten. Der zweite Gitarrist, Parker Lundgren, hielt sich mit Ausnahme der Gitarrenduetten gegenüber seinem Kollegen ungewohnt zurück. Der Ruhepol schlechthin ist Bassist/Back-Vokalist Eddie Jackson.

Wie erwähnt war die Songauswahl sehr gut. Das aktuelle Album The Verdict (2019) war mit 4 Liedern gut vertreten. Davon gefiel mir der sehr rockige Opener Blood of the Levant am besten. Doch auch die anderen Drei wussten live zu gefallen und sorgten für keinen Abbruch der ausgezeichneten Atmosphäre während des Auftritts von Queensrÿche im Z7. Obwohl Silent Lucidity ruhig daherkommt, lösten das blaue Bühnenlicht und der Spot auf Sänger La Torre eine besondere Stimmung im Publikum aus. Es war auch eine willkommene Abwechslung im mit Up Tempo-Nummern gespickten Set. Obwohl einer meiner Faves, I Don't Believe in Love, „fehlte“, hatte ich umso mehr Freude an Walk in the Shadows und dem letzten Stück an diesem Abend - Empire.

Queensrÿche ist zwar eine Legende, die weiss auch mit aktuellem Material live zu überzeugen. Ich fand dieses Konzert sehr gut und kann die Band nach wie vor für einen Konzertbesuch empfehlen.

 

Setliste Queensrÿche (Z7, Pratteln, Mi, 07.08.2019)

Blood of the Levant, I Am I, NM 156, Man the Machine, Walk in the Shadows, Condition Hüman, Queen of the Reich, Silent Lucidity, Operation: Mindcrime, Propaganda Fashion, Screaming in Digital, Take Hold of the Flame, Eyes of a Stranger

Bonus: Light-years, Jet City Woman, Empire

 

Photos und Text: Daniel Strub

Veranstalter: Z7 & Good News

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190807 Mi Queensryche Firewind Mirrorplain Z7
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