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Event Pics - Gotthard, Bligg und The Straits in Schupfart (26.09.2014)

Das Schupfart Festivals startete mit Gotthard, Bligg und The Straits

Das alljährlich stattfindende Festival im Aargauer Fricktal lockte am obligatorischen Pop/Rock-Freitag, 26. September 2014, viele Konzertfreunde nach Schupfart. Im Vorverkauf waren noch nicht alle Tickets über den Tisch gegangen, aber durch den starken Verkauf an der Abendkasse war die Halle sehr gut gefüllt und vermutlich sehr nahe am Ausverkauf dran. Die Country-Night (Sa) und die Schlagernacht (So) sind mittlerweile ausverkauft.

Das Publikum war bunt gemischt. Sehr viele Familien waren anwesend. Wie immer war die Organisation durch den Velo-Moto-Club Schupfart und den vielen Helfern sehr gut!

 

The Strais

Spielzeit: 62 min (19.30 – 20.32 Uhr)
Eröffnet wurde das Schupfart Festival 2014 durch die britische Band  The Straits, Der Name verrät es bereits, diese Band hat sich zum Ziel gesetzt den Fans Klassiker der Dire Straits zu präsentieren. Was die Sache noch spezieller macht, ist die Tatsache, dass mit Alan Clark (Keyboard) und Chris White (Saxophon, Flöte) zwei ehemalige Mitglieder von Dire Straits mitwirken. Die Musiker begeisterten vor allem die Ü35-Besucher. Da ich längere Zeit keine Songs der Dire Straits gehört hatte, kam es mir wie eine Zeitreise zurück in die Achtziger vor. Bei Chris White‘s Querflöten-Intro zu Brothers in Arms bekam ich doch tatsächlich Gänsehaut. Jeder Song ein ehemaliger Hit, aber dieser Song war ganz klar der Höhepunkt der Show.

Negativer Punkt: das Geschwätz in den hinteren Hallenreihen während des Auftritts empfand ich bei ruhigeren Nummern sehr störend.

Setliste (alles Dire Straits-Coversongs):

Money for Nothing, Walk of Life, Tunnel of Love, Romeo and Juliet, Your Latest Trick, Brothers in Arms, Two Young Lovers, Sultans of Swing

 

Bligg

Spielzeit: 86 min (21.01 – 22.27 Uhr)

Lange Zeit dauerte es im Vorfeld des Festivals bis die Verantwortlichen mit dem dritten Namen am Pop/Rock-Night 2014 rausrückten. Mit Bligg machten Sie einen Glückgriff. Er ist momentan extrem angesagt und lockt Hinz und Kunz an seine Konzerte – die Mischung zwischen urbanen Klängen mit typisch Schweizerischem lässt Niemanden kalt. So auch in Schupfart. Ganze Familien waren vor der Bühne versammelt als Bligg mit seiner Band loslegte. Ein spürbar toller Zusammenhalt herrscht in der ganzen Band, vermutlich geprägt durch die Service Publigg Festival 2014-Tour - am Freitag war es der letzte Tour-Stopp. Bligg war wieder nach seiner Sprunggelenkverletzung und Wochen mit Krücken gut auf den Beinen. Ok, bei Sprüngen musste er sich noch ein wenig zurückhalten, aber die Bühne wurde durch seinen Aktionsradius ausgemessen. Die Bandmitglieder, standen zwar nicht so oft im Scheinwerferlicht, aber waren ebenfalls sehr aktiv und suchten den Kontakt zum Publikum. Und ja, für die Fans gab es kaum ein Halten. Bei Songs wie Manhattan, Chef oder Musigg i dr Schwiiz blieb man nicht still und dankte es der Band mit viel Applaus, Mitklatschen oder Jubel-Rufen. Bligg und seine Band, muss man anerkennen, führten zur besten Resonanz im Publikum an diesem Abend! Auch standen die Fans dichtgedrängter vor der Bühne als bei den anderen Akteuren.

Die Vermischung urban/schweizerisch zog sich wie ein roter Faden durch’s Set. So war bei Mundart der DJ hyperaktiv an den Turntables und auf der Bühne wurde Appenzeller Schnaps serviert. Um seine Deutschen Crew-Mitglieder zu überzeugen, dass wir Schweizer den Rhythmus im Blut haben, vollzog er bei Mamacita kurzerhand ein Klatschspiel. Weitere Höhepunkte folgten mit dem Gitarrensolo von Slädu zu Ikarus, Lichtershow mit Feuerzeugen und Handys, Geschenkeverteilungsaktion (gut gemachte Promo für den Merch-Stand) vom Strampelanzug Chef bis zu Bligg-T-Shirts und die spezielle Version von Rosalie für die Dame aus dem Publikum mit Namen Rahel. Musik ist bekanntlich Geschmackssache, aber Bligg hat die Fans gerockt und gehört zu den besten Entertainer der Schweiz!

Setliste:

Intro, Chopfkino, Manhattan, Chef, Mundart, Hilf mir, Söldner, Stadt Land, Volksmusigg, Musigg i de Schwiiz, Mamacita, Legände & Heldä, Ikarus, Morn Dänn, Lotti Schillet, Rosalie

 

Gotthard

Spielzeit: 101 min (23.05 – 00.46 Uhr)
Nach dem Auftritt von Bligg lag es nach einer halbstündigen Umbauphase an Gotthard das Zelt zu rocken. Mit einer leicht veränderten Setliste als noch am Stars of Sounds in Murten machte sich das Sextett (vergesst nicht Ernesto Ghezzi an den Keyboards) aus dem Tessin kurz nach Elf daran an die Stimmung von Bligg anzuknüpfen. Dies gelang Ihnen jedoch bis Mitte Konzert nicht. Ich hatte das Gefühl dass die Jungs die angezogene Handbremse lösen mussten und die Aktionen auf der Bühne waren zu abgeklärt – etwas Spontanes fehlte mir. An der Songauswahl und dem sehr guten, klaren Sound lag es sicherlich nicht. War die bevorstehende Welt-Tournee (am Samstag früh ging’s ab nach Japan zum Start – wie Nic Maeder erwähnte) zu stark in den Hinterköpfen der Musiker verankert oder das Publikum ein wenig müde?!?

Es wollte erst richtig Stimmung aufkommen mit dem Zuzug von Gastmusikern Florian „Flöru“ Ast und dem Klassikensemble The G-Strings. Ab dem Song C’est La Vie war die Stimmung zurück, zwar nicht Bligg-mässig, aber erwartungsgemäss. Der Zuzug des G-String-Quartet‘s und dem somit eingeleitetem Akustikpart der Show wurde vom Publikum gut quittiert. Der Platz vor der Bühne wurde enger und vereinzelte Feuerzeuge liess man kreisen. Danach wurde wieder gerockt. Mit der Singleauskopplung Feel What I Feel vom aktuellen Werk Bang (VÖ: 2014) traf man bei den Fans mitten ins Schwarze. Bei diesem Song und dem nachfolgendem Hush wurde kräftig mitgesungen. Nach Starlight folgte aus meiner Warte der Show-Höhepunkt. Zum Gute-Laune-Song Yippie Aye Yay stürmten Mannen in Röcken die Bühne - nein, nein – keine männlichen G-Strings, sondern der Wild Boar Clan aus Eschenbach bewaffnet mit Drumm‘s and Bagpipes. Es war nicht das erste Mal, dass die Mannen mit den Hard Rockern gemeinsam auf der Bühne standen. Die Dudelsackklänge im Mix mit den Tambouren und der Band war grossartig. Nach diesem Lied könnte ich mir gut vorstellen, dass man diese Kooperation auf weitere Songs ausbauen könnte. Das reguläre Set wurde mit Lift U Up beschlossen.

„Ihr seid einfach der Hammer – the best place to be“ wandten Sie sich ans Publikum. Mit drei Songs als Zugaben inkl. der obligaten Schlussnummer Anytime Anywhere verabschiedeten sich Gotthard nach rund 100 Minuten vom Aargauer Publikum und machten sich auf den Weg nach Japan. Die Tour führt Gotthard im November 2014 zurück in die Schweiz. Wann Sie wo spielen werden, erfahrt Ihr auf der Homepage.

Setliste:

Bang!, Get Up 'n' Move On, Sister Moon, Right On, The Oscar Goes to You, Domino Effect, C'est La Vie, Remember It's Me, Starlight, What You Get, Feel What I Feel, Hush (Billy Joe Royal cover), Mountain Mama, Yippie Aye Yay, Lift U Up

Bonus: One Life, One Soul, Heaven, Anytime Anywhere

 

Photos und Text : Daniel Strub

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