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Event Pics - Linkin Park - Tourauftakt in Zürich (03.11.2014)

Maestros des Nu Metal starten Ihre Europa-Tour in Zürich

Wie zu erwarten gingen Stunden vor dem Konzert auch die letzten Tickets über die Theke und die amerikanischen Nu Metaller Linkin Park spielten am Montagabend, 03. November 2014, in einem ausverkauften Zürcher Hallenstadion. Bevor Chester Bennington und Co. auf die Bühne Ihre The Hunting Party-Europa-Tour eröffneten, spielte als Support die kalifornische Metalcore-Band Of Mice & Menvor den rund 13000 Fans. Leider war es mir nicht möglich vom Einheizer zu berichten bzw. Photos zu schiessen.

 

Linkin Park

Zeit: 20.40 – 22.20 (100 min)

Mit dem aktuellen Album The Hunting Party (VÖ: 2014) sind Linkin Park nach Ausflügen in seichtere Gewässer wieder zurück bei Ihren Stärken – harte Gitarrenriffs gepaart mit Elektro und Hip Hop. Nicht nur deshalb freute ich mich enorm auf dieses Konzert in Zürich, aber es war ein starkes Argument dabei zu sein. Es ging wohl nicht nur mir so, die letzten Minuten vor Beginn skandierten die sichtlich erfreuten Fans „Linkin Park, Linkin Park“.

Stark war der Sound – ich habe selten so einen fetten, glasklaren und hervorragend abgemischten Sound im Hallenstadion zu Ohren bekommen wie am Montag. Passend zur Musik oder den Songs wurde das Licht eingesetzt. Mal Spots auf die jeweiligen Protagonisten, mal Stroboskop oder gleich die ganze Bühne inkl. Bühnensteg aufhellen, wenn nicht in Weiss, dann in den Farben Gelb, Grün, Blau und natürlich Rot. In rotem Licht erstrahlten denn auch die zwei grossen, halb-transparenten Würfelkäfige auf Podesten der Bühne zum Showstart – Einen für den Schlagzeuger Rob Bourd, der andere Würfel für DJ Joe Hahn. Während der Show projizierte man Sequenzen auf die Würfel und im fahlen Licht schienen die Akteure im Würfel hindurch. Dies wirkte phantastisch. Mit Mashup unter einem riesigen Jubel der Besucher begann die rund 100 Minuten, die nur durch eine 3 minütige Pause unterbrochen wurde, dauernde Show der Amis. Diese Zeit standen auch die Fans auf den Sitzplätzen! Spätestens nach der Aufforderung von Frontmann Chester Bennington‘ „Everybody on the seat – Stand up!“ bei Castle of Glass wurde auch auf den Rängen im Stehen mitgemacht. Es ging bis auf ein Balladen-Medley, welches Sie vermutlich extra zur Regeneration einbauten, ab wie Nachbars Lumpi. Auf den Stehplätzen war einiges los. In den ersten Reihen wurde gehüpft, getanzt und dabei lauthals jedes Lied mitgesungen. Neben Aktivposten, Agilität in Person und Stimmvirtuose (kreischt mal wie ein Berserker dann wieder gefühlvoll wie ein Engel) Chester Bennington stand, im wahrsten Sinne des Wortes, Mike Shinoda im Mittelpunkt. Sein Keyboard stand zwischen den beiden erwähnten Würfeln inmitten der Bühne. Neben seiner Tätigkeit am Piano/Keyboard ist er als Sänger/Rapper, aber auch als Gitarrist aktiv. Er ist ein wahres Multitalent. Gitarrist Brad Delson und Bassist Phoenix Farrell traten im Vergleich zum Duo Bennington/Shinoda nicht so in Erscheinung, aber Bewegung ist auch für Sie kein Fremdwort.

Die Stimmung im Hallenstadion war grossartig, wurde immer wieder durch die Akteure und deren Songs aufrechterhalten oder die Fans sangen und trampelten von selbst, so geschehen während der Pause vor dem 6 (!!) Songs umfassenden Zugaben-Block. Durch die speziell arrangierten Konzert-Intros waren die Songs erst bei genauerem Hinhören oder nach Zeit bekannt. So lassen Linkin Park nicht einfach Ihre Lieder Album-analog auf die Meute los, sondern verpassen Ihnen einen anderen Mantel. So kommt neben der Stimmung auch ein wenig Spannung auf. Zu meiner Überraschung entstand bei der ersten Zugabe Burn It Down ein kleiner, feiner Circle Pit zwischen Bühne und Bühnensteg – hätte ich nicht erwartet bei einem LP-Konzert. Chester Bennington hat mich ein ums andere Mal überrascht wie er mit Fans ein den ersten Reihen auf Tuchfühlung geht, diese Nähe und das ganze Auftreten der Band spricht für Ihre Bodenständigkeit – Bands dieser Grösse, die die Bodenhaftung verloren haben gibt es leider schon genügend.

Die Erwartungen der Fans und die Meinen wurden sicherlich erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Einziger Wermutstropfen, dass Sie den Song Crawling nicht spielten. Dies wäre das Tüpfelchen auf dem i gewesen!

Setliste Linkin Park:

Mashup Intro #2, Guilty All the Same, Given Up, With You, One Step Closer, Blackout, Papercut, Rebellion, Runaway, Wastelands, Castle of Glass, Leave Out All the Rest / Shadow of the Day / Iridescent (Ballad Medley), Robot Boy, Solo Joe Hahn, Numb, Waiting for the End, Final Masquerade, Wretches and Kings / Remember the Name, Dirt Off Your Shoulder / Lying From Me, Somewhere I Belong, In the End, Faint

Bonus: Burn It Down, Lost in the Echo, New Divide, Until It's Gone, What I've Done, Bleed It Out

 

Photos und Text: Daniel Strub

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