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Wenn die "Grossen" kommen Teil 2

...als erstes wünschen wir Euch im neuen Jahr viele geile Konzerte, viel Sex, geile Party-Freunde und eine Euromillion. So...dass hätten wir. Wie versprochen kommt hier der zweite Teil von "...wenn die Grossen kommen". Wir schneiden ein Thema an, dass mal angeschnitten werden sollte. Es soll zu Gedankengänge animieren und mehr nicht. Es gibt bei jeder Thematik genug Diskussions-Stoff mit Vor- und Nachteilen. 

Auch in diesem Jahr kommen wieder die Festivals/OpenAirs. Das ist auch gut so...denn wir wollen unseren Spass und den Hörgenuss nicht nur in der Halle, sondern auch "auf dem freien Feld". Die ganz Grossen wie das OpenAir Frauenfeld, St. Gallen, Gurten, Interlaken und und und beginnen frühzeitig mit den Vorverkäufen. Sie bringen auch gleichzeitig mehrere internationale Grössen auf die Bühne, was natürlich auch seinen Anreiz hat. 

Ein neues Phänomen in der Schweiz sind die "Fast-Gratis" und "Gratis"-OpenAirs...wie z.B. die Lipton Ice Tea - Citytours oder die NRJ-Parties. Und die bringen mit wirklich fetten Gigs ein gigantisches Programm auf die Bühne. Man benötigt bei den Verlosungen nicht mal wirklich Glück...denn bei x-tausend "Gratisplätzen" wird viel verlost. Ja, ja...es ist uns klar, dass es sich hierbei um eine reine Werbe-Strategie handelt für den Veranstalter (die auch aufgeht). Es ist uns ja eigentlich auch 'wurscht', solange wir unseren Lieblings-Gig spielen hören. 

Eigentlich alles Friede, Freude, Eierkuchen...eigentlich. Aber was ist mit den kleinen Festivals/OpenAirs? Wir reden hier jetzt nicht von den ganz Kleinen, sondern nehmen mal die Mittelgrossen. Die, die das ganze noch neben dem Beruf so halb ehrenamtlich betreiben und versuchen Besucher/Besucherinnen mit grossen Gigs an Ihr Festival zu holen. Wieso sollte man ein Ticket kaufen für 50.-/60.- oder mehr wenn der gleiche Gig für fast kein Geld oder sogar gratis zu hören ist? 

Natürlich ist es nicht die gleiche Atmosphäre, wie wenn man mit seinem Zelt und allem Zipelzapel an ein Festival geht...aber wenn man einen hohen Ticketpreis bezahlt und mit Zelt unterwegs ist, dann geht man an ein Festival mit mehreren grossen Gigs, damit es sich auch lohnt. Spass und Sex inklusive natürlich. 

Die mittleren Festivals werden nach wie vor Ihre treuen Fans haben, da sind wir sicher. Aber wird dies reichen? Sorry Leute, mit 'no-names' oder regionalen Bands füllt man kein OpenAir mehr. Natürlich haben wir in der Schweiz zuviele Festivals, aber wenn wir nicht aufpassen, wird es "nur" noch die ganz Grossen geben und die Festivals von Firmen. Auch da könnte ein Kulturgut verloren gehen. 

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